Warum es richtig ist, strukturelle Diskriminierung beim Namen zu nennen

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Derzeit​*​ ist das Leid bei weißen, mittelalten Männern​†​, mit aktivem Zugang zu meinungsbildenden Medien​‡​, mal wieder ganz arg drückend. Nämlich gefährlich sogar, wenn Minderheiten aufmucken! Am Ende wird da noch die Mehrheit unterdrückt!

Es kann doch nicht angehen, dass Rassismus Rassismus genannt ist, auch wenn es gar nicht so GEMEINT war! Das ist doch was ganz anderes als echter Rassismus, so mit Glatze, Bomberjacke und Baseballschläger! Da muss man dann doch auch einen anderen Namen dafür finden und nicht etwa sagen, wir wären alles Rassisten! Und ausrotten wollen kann man den ja wohl auch nicht!

Ä-hem. *hüstel* Doch, der Ansicht, dass sowas auch Rassismus – und bezogen auf andere Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, dann eben auch Sexismus, Transfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit etc. – genannt werden sollte, bin ich durchaus.

Das man alles dafür tun sollte, Diskriminierung zu minimieren — und dazu gehört es nun auch mal, eine ganze Weile — vermutlich auf Ewig — unbequem zu sein — finde ich auch.

Es ist nämlich nur auf den ersten Blick ‚weniger schlimm‘ und ich musste dann noch ein paar Worte dazu auf Twitter verlieren:

Diskriminierung, gerade strukturelle Diskriminierung, ist nicht harmlos. Auch wenn sie auf den ersten Blick wie die Light-Version erscheint.

Mela Eckenfels

Diskriminierung, gerade strukturelle Diskriminierung, ist nicht harmlos. Auch wenn sie auf den ersten Blick wie die Light-Version erscheint.

Und ich habe es dann nochmal versucht deutlicher klar zu machen:




  1. ​*​
    Es nagt halt am Selbstbewusstsein, wenn es um „Black Lives Matter“ und nicht „All Lives Matter“ geht und man dann auch Rassist sein soll. Nee, auch!
  2. ​†​
    Und nein, damit meine ich nicht Christian in der Diskussion unten. Er ist schwer in Ordnung.
  3. ​‡​
    aka Journalisten oder Akademiker


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