Modediagnoserant

Warum Diagnose: Mein Diagnostiker fragte, warum ich die Autismusdiagnostik wolle. Ich sei doch klar depressiv. DAGEGEN könne man Medikamente nehmen. Zur Not ein Leben lang. — Ich hatte ab 16-17 ~ alle 2 Jahre Depressionen und bekam oft Medikamente. Mir ging es enorm mies damit. Lebensqualität & Produktivität = 0. Seit der Diagnose, der 2. Diagnose, Therapie und dem richtigen Medikament habe ich nun seit 11 Jahren keine behandlungsbedürftige Depression mehr gehabt. Meine Lebensqualität, meine Produktivität stieg rasant. Das kann keine falsche Diagnose oder unpassende Therapie leisten. Und immer noch sagen mir Leute, ich bilde mir das ein und müsste nur mal trainieren unter Menschen zu gehen.

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Du bist nicht richtig, du brauchst eine Diät

Ende der 80er Jahre war es in Mode, zu einer phosphatfreien oder phosphatarmen Diät zu raten. Inzwischen ist es wahlweise Gluten, Laktose oder alles zusammen. Das schwammige und eher dem esoterischen Bereich zuzuordnende „Leaky Gut“-Syndrom wird hier auch immer wieder als Auslöser angeführt. Ohne jeden Beleg. Logisch. Der ‚gesunde Menschenverstand‘ scheint hier eher im Mittelalter… Continue reading

Gelesen und zum Lesen empfohlen: Donnerstag 15. Mai 2014 – 30 Links

Autismus Submissions are Ready to be Received for the 5th Annual Autistic Artistic Carnival!!: Autisten können noch bis zum 18 Juni künstlerische Werke für den 5. jährlichen Autistic Artistic Carnival einreichen. – Tags: autismus – http://drivemomcrazy.com/2014/submissions-are-ready-to-be-received-by-for-the-5th-annual-autistic-artistic-carnival/ VR Talk Möglichkeiten der Online-Kommunikation im therapeutischen und beratenden Kontext bei Autismus-Spektrum-Störungen: Der re:publica-Talk von Seinsdualität. Leider fängt er… Continue reading

That it slowly kills me

Some have called me scattered or unorganized, to the same tune they would call someone an absentee mother or trash eater. Those stupid assholes have no idea how destructive and ignorant they are with their words. I make myself sick constantly trying to be organized, trying to be “with it,” trying to be a less-intense version of myself, and basically putting so much energy into trying to be a person that I cannot be—no way, no how—that it slowly kills me.
Stacey Turis in „Here’s to Not Catching Our Hair on Fire: An Absent-Minded Tale of Life with Giftedness and Attention Deficit – Oh Look! A Chicken!“ *

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